
Fragmente eines inneren Raums

Kunst
MARKOL (*1986 in Zürich) entwickelt eine Malerei, die sich zwischen intuitiver Geste, Farbempfindung und psychologischer Resonanz bewegt. Seine Arbeiten sind keine rein gestischen Ausbrüche, sondern kontrollierte Felder emotionaler Verdichtung, in denen Farbe als Träger von Stimmung und innerer Bewegung fungiert.
Charakteristisch ist eine fragmentierte, nahezu modulare Pinselstruktur: kurze, präzise gesetzte emotionale Farbbewegungen, die sich zu vibrierenden Oberflächen verdichten. Diese Bildsprache erzeugt eine eigenständige Rhythmik, in der Wahrnehmung nicht abgebildet, sondern in ihre elementaren Bestandteile zerlegt und neu organisiert wird.
Die unterschiedlichen Werkgruppen lassen sich als variierende Zustände malerischer Intensität lesen. Farbe erscheint dabei nicht als festgelegtes System, sondern als bewegliches Gefüge, das sich verdichtet, überlagert oder auflöst. So entstehen Bildräume, die zwischen Präsenz und Offenheit oszillieren und sich einer eindeutigen Lesbarkeit entziehen.
MARKOL's Malerei steht in einem erweiterten Dialog mit Positionen der abstrakten Malerei, ohne sich eindeutig kunsthistorisch zu verorten. Sie ist zugleich sinnlich und reflektiert, unmittelbar erfahrbar und von einer subtilen inneren Spannung getragen. Seine Bilder entstehen genau in diesem Zwischenraum, als offene Erfahrungsfelder, in denen sich Wahrnehmung im Akt des Sehens und des Fühlens immer wieder neu formiert.
Die Bilder lassen sich auf Voranmeldung in MARKOLs Ausstellungsraum in Zürich ansehen.
Von Zeit zu Zeit stellt MARKOL seine Werke auch in einer Galerie aus.
Vergangene Ausstellungen in einer Galerie:
Oktober 2025, Galerie am Lindenhof, Zürich
Mai 2026, *Art Space Pop Up* mit Ivo Vesely, Forchstrasse 30, Zürich
Aktuelle Ausstellung
Café Maxmo, Dufourstrasse 57, Zürich (www.cafe-maxmo.com)

